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Registrierungsdatum: 6. August 2010

Beiträge: 137

1

Donnerstag, 9. Juni 2011, 14:49

Zyklische Vulvovaginitis

Hallo Mädels.

Folgende Diagnose passt genau auf meine Beschwerden:

Auszug aus dem Buch "Probleme im Intimbereich...damit müssen sie nicht leben" von Ines Ehmer:

...Ein ähnliches, möglicherweise sogar dasselbe Krankheitsbild wie die ständig wiederkehrende Pilzinfektion ist die sogenannte zyklische Vulvovaginitis, also die zyklisch auftretende Entzündung der Vulva und Scheide. Die betroffenen Frauen schildern Schmerzen beim Eindringen des Penis, Brennen und Jucken um den Scheiden eingang sowie Reizungen und Schmerzen nach dem Geschlechtsverkehr.

Die Symptome zeigen sich jedoch üblicherweise zyklisch, d.h., sie nehmen in der Intensität zu und ab, und zwar abhängig vom Monatszyklus: bei vielen frauen erscheinen die Beschwerden ausschließlich vor (häufig!), während und nach der Menstruation- also abhängig von einer bestimmten Phase des monatlichen Zyklus.

die zyklische Vulvovaginitis soll auf einer unterschwelligen Candida(Hefepilz)-Infektion beruhen und spricht im allgemeinen auf dieselbe Therapie wie die häufig wiederkehrende Pilzinfektion an:
100 bis 200 mg Fluconazol wöchentlich über 4 bis 6 Monate, danach einmal pro Monat zur Vorbeugung.

...
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Registrierungsdatum: 6. August 2010

Beiträge: 137

2

Donnerstag, 9. Juni 2011, 14:52

Also bei mir trifft die Diagnose exakt zu. Gibt es hier im Forum noch andere Betroffene???

Ich habe meinem FA davon erzählt und das Buch sogar mitgenommen. Er hat sich die Seite kopiert und hat gemeint, dass ich durchaus Recht haben könnte.
Nun will ich vorher noch meinen Hormonspiegel checken lassen, bevor ich auch das Fluconazol nehme. Habe ein bisschen Angst, aber eigetnlich habe ich ja nichts zu verlieren...
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Registrierungsdatum: 12. August 2010

Beiträge: 149

3

Donnerstag, 9. Juni 2011, 17:17

hallo julchen

also doch!!! wusst ichs doch. dann war mein beschwerdebild also doch dev. vom pilz ausgelöst. nix mehr von wegen zufalltreffer mit der pilzbehandlung. ich habe mit der gyn zusammen eig. den pilz behandelt und im gleichen zug verschwanden meine beschwerden.

schade nur das es nicht allen hilft, weil es offenbar sehr verschiedene und diverenzierte arten von vestibulitis und vulvodynie gibt.

hammer. danke für deine recherchen.
suboptimal
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Winna

Anfänger

Registrierungsdatum: 16. Juni 2010

Beiträge: 52

4

Donnerstag, 9. Juni 2011, 22:45

Hallo ihr Lieben,

das klingt so erfolgversprechend!

Ich wurde aber (per Abstrich) ein paar Mal auf Pilze negativ getestet - soll ich davon ausgehen, dass das nicht auf mich zutreffen kann - oder gibt es doch falsche negative Tests?

Ich habe keinen Ausfluss (gar keinen!) - und habe mal gelesen, dass es auch solche Pilzinfektionen geben kann. Was meint ihr?
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Registrierungsdatum: 6. August 2010

Beiträge: 137

5

Freitag, 10. Juni 2011, 07:01

@Suboptimal: ich denke, dass dieses Krankheitsbild einfach nicht auf alle hier zutrifft, weil viele ja auch ständig Schmerzen haben. Aber so kann jeder mal für sich seine Symptome abgleichen udn vielleicht dann erfolgreich behandeln. Es klingt nun alles so einfach, trotzdem habe ich noch ziemliche Bedenken, weil ich so einen Horror vor Medikamenten habe. Aber wenn ich nächste Woche keinen Befund bei der Hormonsache habe, dann nehme ich es. Definitiv! Du bist hier echt mein Hoffnungsträger! Danke!

@Winna: Bei einem unterschwelligem Pilz sind die Abstriche komischerweise immer negativ. Ich habe auch keinen Ausfluss, sondern nur Brennen, Jucken und Schmerzen beim GV. Ich finde, dass es sich jedes Mal anfühlt, als ob man einen Pilz bekommt, aber es ist nicht so, als ob man wirklich schon einen hätte. Verstehst du, was ich meine? Aber Fakt ist halt, dass diese zyklische Vulvovaginits nicht nachgewiesen werden kann. Es muss auf gut Glück behandelt werden.
Wenn ich mir meine Krankheitsgeschichte ansehe, liegt es eigentlich afu der Hand, dass ich diesen unterschwelligen Pilz habe. Also werde ich es auf gut Glück probieren...

Hast du denn auch deine Beschwerden zyklisch bedingt?
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Registrierungsdatum: 28. Dezember 2010

Beiträge: 139

6

Freitag, 10. Juni 2011, 08:11

hello

Bei mir passen die Symptome auch, nehme das Fluco seit ca. 2 Monaten - leider noch keine Besserung, wobei ich nur 150 mg wöchentlich nehme. Ich hab das jetzt mal abgesetzt. Bin nur müde und die Schmerzen dazu, Arbeiten ist momentan wirklich der Horror
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Registrierungsdatum: 12. August 2010

Beiträge: 149

7

Freitag, 10. Juni 2011, 08:22

hy softgirl

ich denke auch das man nach 2 monaten langsam eine besserung spühren sollte. oder vielleicht war die erstdosis einfach zu niedrig damals ? es tut mir leid für dich, du leidest ja auch schon genug lange. achte darauf was sich jetzt nach absetzen tut, ob es schlechter wird oder gleich bleibt.

du hast mir letztes mal was geschrieben von wegen alkohol, weisst du noch ? ich hätte da noch eine vermutung. vielleicht ist es bei dir eine nerven-leitungssache. ich weiss nicht wie man das profimässi nennt. ich meine, vielleicht hast du schon ein schmerzgedächtnis, der körper und die nerven sendet schmerz weil er sich sich schon gewöhnt sind. nach drei monaten dauerschmerz beginnt das sogenannte schmerzgedächtnis sich aufzubauen. schaltest du es mit alkohol aus, die nerven leiten weniger oder langsamer, werden deine schmerzen weniger oder gehen ganz weg.

währe es die lösung eine schmerztherapie zu beginnen für dich ? oder es zu erwägen ? vielleicht ist das dein heilungsansatz.

ganz liebe grüsse
suboptimal
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Registrierungsdatum: 6. August 2010

Beiträge: 137

8

Samstag, 11. Juni 2011, 07:21

@Softgirl: das tut mir leid, dass es bei dir nach 2 Monaten immer noch nicht geholfen hat. ;( Vielleicht liegt es wirklich an der Dosierung. Da bin ich auch noch total verunsichert und muss mich da wohl auf den Arzt verlassen. Fällt mir natürlich schwer...

Ich glaube, dass eine Schmerztherapie generell nicht verkehrt ist. Ich werde auch weiterhin zur Akupunktur gehen. Es hilft mir insgesamt, mich wohler zu fühlen. Ich bin davon überzeugt, dass es mir auch irgendwie hilft. Zwar heilt es mich nciht, aber es unterstützt in jedem Fall den Heilungsprozess und wird vielleicht auch mögliche Nebenwirkungen lindern...
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Registrierungsdatum: 6. August 2010

Beiträge: 137

9

Samstag, 11. Juni 2011, 07:23

@Softgirl: wie stark sind deine Schmerzen denn? Würde das gern wissen, um einzuschätzen, ob ich auch eine höhere Dosierung bräuchte...
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Winna

Anfänger

Registrierungsdatum: 16. Juni 2010

Beiträge: 52

10

Samstag, 11. Juni 2011, 09:36

@ Julchen82

Danke, Julchen!
Ob meine Probleme zyklisch sind, kann ich schlecht beurteilen - ich habe Schmerzen eigentlich nur beim GV...
Aber ich habe auch Darmpilz, so viel steht fest. Jetzt weniger als nach der Therapie, aber dennoch. Vielleicht lohnt es sich für mich, auch mal eine Anti-Pilz-Diät zu machen.
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Registrierungsdatum: 6. August 2010

Beiträge: 137

11

Donnerstag, 16. Juni 2011, 12:39

Dass es zyklisch ist, habe ich auch erst nach wochenlangen Beobachtungen festgestellt! Geholfen hat mir da auch das Buch von Dr. Ehmer und "Frauenkörper-Frauenweisheit", weil man durch das Lesen eine andere Sicht zu seinem Körper bekommt und viel mehr auf Signale und Zeichen achtet. Ich denke, es lohnt sich... Ich selbst werde ab sofort wirklich ein Kalender-Tagebuch führen, in dem ich jeden Tag dokumentiere, was ich esse, wie es mir geht und an was für einem Zyklustag ich mich befinde. Nur Eigenrecherche bringt einen weiter...

Die Anti- Pilz- Diät ist sicherlich niemals schädlich, denn Zucker, Hefe und Weißmehl ist ja generell auch nicht gerade gut für den Körper. Es ist hart und macht einen echt manchmal fertig, aber wenns hilft...
Ich halte erstmal dran fest!
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Lullaby

Anfänger

Registrierungsdatum: 14. Dezember 2017

Beiträge: 4

12

Dienstag, 13. Februar 2018, 09:30

Bittebitte Erfahrungen!

Ihr Lieben Ladys

Ich habe genau die selben Beschwerden seit ca 1.5 Jahren. Das Buch von Ehmer habe ich auch gekauft. Können wir diejenigen die vor ein paar Jahren die zyklische Vulvovaginitis hatten sagen, ob die Anti-Pilztherapie Nutzen gezeigt hat?
Dankeè!!!
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