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penelope

Anfänger

Registrierungsdatum: 13. April 2013

Beiträge: 8

1

Freitag, 26. April 2013, 14:14

liebe mitleidende

hallo, liebe leidensgenossinnen, erst einmal bin ich sehr froh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich leide seit fast zehn Jahren ab den von euch beschriebenen Symptomen. Ich hatte früher schon immer wieder blasenentzuendungen und war beim gv immer schon sehr empfindlich. Dazu kam bei der Geburt ein verschnittener Dammschnitt dazu. Vor 10 Jahren kam dann eine verrutschte Spirale dazu, was aber erst nach Monaten nach einem Wechsel des gyn heraus kam. Zuvor wurde ich mit Unmengen an Antibiotika behandelt. Die blasenentzuendungen gingen weg, die schmerzen blieben. Ich war auch bei unzähligen Ärzten, immer mal wieder blasenentz. , manchmal aber auch nicht, aber oft nur leukos im Urin. meine Hautärztin gibt sich immer viel muehe, auch die Gyn,, aber es wir irrender die Jahre immer schlimmer. Früher hatte ich zwischendurch mal Wochen ruhe, dann tage, jetzt gar nicht mehr. An manchen tagen muss ich ständig auf die Toilette und inzwischen habe ich auch noch oft Durchfall. Inzwischen bekomme ich es auch psychisch kaum noch auf die reihe. Früher war ich schon froh, dass es wenigstens kein Krebs ist, davor habe ich oft angst. Aber ich freue mich schon auf keinen Urlaub mehr, weil es da oft noch schlimmer ist, wenn ich fliegen muss. Die Partnerschaft belaster es auch und natürlich die Arbeit. Ich weiß manchmal nicht mehr, wo ich die zeit guter die ganzen Arzt besuche hernehmen soll. Ich habe zwei Jobs, einer davon wird nach Stunden bezahlt, d. h.ich verdiene bei Krankheit nichts. Zu den ganzen schmerzen kommt dann dazu, dass Existenz aengste auftreten.. Zurzeit habe ich wegen meiner krebsangst eine Psychotherapie angefangen und meine gyn macht wieder Akupressur
Leider helfen auch gar keine Schmerzmittel. Anfang des Jahres wurde an der stelle in der scheide, die immer weh tut, eine verstopfte per entfernt. Hat aber nicht geholfen, tut immer und immer weh. Zudem habe ich auch immer eine kribbeln im Bein und jetzt auch noch hueftschmerzen. Ich habe mir jetzt aus dem Forum verschiedene Sachen herausgeschrieben und werde sie mit meiner Ärztin besprechen. Es tut gut, zu wissen, dass man nicht allein ist. Inzwischen bin ich fast am verzweifeln. Hat von euch auch jemand dauernd leukos im Urin? Seid alle herzlich gegrüßt und danke fuer dass Forum.penelope
PS: habe das ganze am Smartphone geschrieben, daher sind manche woerter nicht ganz korrekt, also bitte nicht wundern
:-)
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Tarpa_1

Anfänger

Registrierungsdatum: 12. April 2013

Beiträge: 41

2

Montag, 29. April 2013, 23:31

Liebe Penelope

Deine Geschichte kommt mir so bekannt vor. Vorallem das mit den Blasenentzündunge.
So hat es bei mir vor 3 Jahren angefangen.
Nach meinem ersten GV hatte ich gleich eine schlimme BE. Danach gingen die Schmerzen aber nicht weg und ich
war so davon überzeugt, dass es von der Blase kommt. Jedenfall hatte ich danach dann immer wieder mal BEs, dann war es wieder keine
etc. Auch heute habe ich noch Schmerzen während des Wasserlösens. Bei mir kommt auch dazu, dass es extrem Schmerzhaft ist, wenn
ich mal "gross" muss.
Ich habe auch schon vieles ausprobiert, ich wurde mit Antibiotika vollgestopft, habe Schmerzmittel ausprobiert-natürlich ohne Erfolg,
danach war ich extra in einem Blasenzetrum, hat auch nichts geholfen. Vor kurzem war ich bei einer Naturheilärztin, aber auch das bracht mich nicht weiter. Zuletzt habe ich mit Antidepressiva angefangen, aber auf die Schmerzen hat das ebenfalls keinen Einfluss...
Ist alles genauer beschrieben in "meine Geschichte", falls es dich interessiert.
Jedenfalls, habe ich für mich persönlich endlich eine mögliche Erklärung für das ganze gefunden. Wie viele hier auch schon geschrieben haben,
gehen manche Ärzte davon aus, dass das ganze ein Problem des Beckenbodens ist. Also eine Verspannung der Beckenbodenmuskulatur. Alleine die verpannten Muskeln können schmerzhaft sein, aber es kann ebenfalls möglich sein, dass die Nerven durch diese Verpannung beeinträchtigt werden und es dehalb zu einer *Missempfindung" kommt. Dieser Arzt schreibt ebenfalls, dass die Vulvodynie häufig nach Harnwegsinfekten und oder Behandlungen mit Antibiotika auftritt..
Was bei dir auch dafür sprechen könnte, sind die Hüftschmerzen, die habe ich auch seit kurzem. Ebenfalls kommt mir dieses Kribbeln seeehr bekannt vor. Bei mir ist es jedoch mehr im Unterleib und strahlt in die Vulva, Beine und in den Rücken aus.
Ich habe in knap 1 1/2 Wochen einen Termin bei einer Therapeutin, die die sensomotorische Ganzkörpertherpie nach dr. Pohl durchführt.
Vielleich, kennst du das ganze ja schon, ich gib dir trotzdem mal noch die restlichen Links durch.
Fleur hat sich ebenfalls mit diesem Thema auseinander gesetzt, mit diesem Arzt telefoniert und mir gute Tipps gegeben!
Ich hoffe jedenfalls, dass ich damit auf dem richtigen weg bin und mir diese Therapie helfen kann.
Vielleicht, hilft dir das weiter?
Liebe Grüsse und alles Gute!
PS: das mit der erhöhten Leukozytenanzahl könnte ich mir so vorstellen, dass durch das Schmerzgedächtnis des Hirn nach den vielen Infekten, dem Körper
immer noch vorgegaukelt wird, dass eine Entzündung vorhanden ist und der Körper so versucht sich zu schützen. Die Leukozyten sind ja Teil des Abwehrsystems des Körpers....das ist nur eine Vermutung...
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penelope

Anfänger

Registrierungsdatum: 13. April 2013

Beiträge: 8

3

Dienstag, 30. April 2013, 13:05

lieben dank

liebe tarpa vielen lieben dank erst einmal für deine ausführliche Antwort. Es macht mich ganz betroffen, dass hier so viele jungen Frauen betroffen sind. Und auch, dass es so wenig Aussicht auf Heilung gibt. Heute war ich schon wieder zig male auf der Toilette und muss noch bis abends arbeiten. Ich habe oft das Problem, dass ich nicht weiß, ob ich schon wieder zum Arzt soll oder nicht. Ist ja auch eine Zeitfrage und ich kann mich auch nicht dauernd krank schreiben lassen, das macht kein Arbeitgeber mit. So teste ich halt oft mit Conmpur Test, merke aber auch, da ss es mich stresst, wenn wieder leukos drin sind. Überhaupt finde ich es schwierig zu unterscheiden, es kann ja zwischendurch auch mal wieder eine richtige Entzündung sein. Aber immer zum blasen spiegeln? Wird kommst du mit der Abgrenzung klar? Mein damaliger gyn hat ja auch monatelang gesagt, es wären die Hormone und nicht weiter nachgeschaut. Dabei war es die Spirale. Hatte auch be und natürlich Saab wieder Antibiotikum und Pilz salbe usw Uusf. Ich bin im Moment echt fertig, weil jetzt auch wieder der rücken so weh tut. Am Montag habe ich einen Termin bei meiner Hautausafztin, die zum Glück super Verständnis voll ist und sich sehr viel zeit für mich nimmt. Sonst wäre ich schon total durchgedreht. Ich, werde mit ihr nochmal alles durchsprechen. Dir auf jeden Fall guten Erfolg und viel Kraft glg
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Fleur

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 9. Mai 2012

Beiträge: 441

4

Dienstag, 30. April 2013, 13:09

Penelope,

besorg dir mal Mannose-D im Internet. Ist ein Pulver. Das hilft hervorragend gegen BEs, ich habe auch im Forum darüber geschrieben.

http://vestibulitis.forumprofi.de/behand…se-d.t-214.html

Hüftschmerzen habe ich auch. Dr. Kammermayer sagt, dass ist der Psoas-Muskel, der an der Beckenbodenmuskulatur ansetzt. Also in einfach Worten: der Hüftheber...

Ich nehme derzeit 8 Tropfen Amitriptillyn abends und es geht mir eindeutig etwas besser damit. Das wir übrigens auch bei einer überaktiven Blase gegeben. Kann jeder Hausarzt verschreiben!

LG
Fleur
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Tarpa_1

Anfänger

Registrierungsdatum: 12. April 2013

Beiträge: 41

5

Dienstag, 30. April 2013, 14:07

Ich habe mir auch Combur Teststreifen für Zuhause besorgt, aber wenn bei dir halt doch immer wieder die Leukocyten erhöht sind, schürt
das dann ja doch eher noch die Panik..
Fleur hat Recht! D-Mannose kann ich ebenfalls empfehlen. Das kannst du vorbeugend nehmen oder auch während einer akuten Phase.
Vielleicht kennst du auch Notakehl, ist eine gute Alternative zum Antibiotikum..
Hat man bei dir auch schon mal Urinkuturen angelegt? Wenn es immer wieder E-coli Bakterien sind, kann es
ja auch etwas mit der Darmflora zu tun haben. Deswegen bin ich ja auch zu einer Naturheilärztin. Habe ungefähr 8 Kolon-Hydro Therapiesitzungen hinter mir.
Hat bei mir leider nicht wirklich was gebracht, aber ich vermute halt wirklich deswegen, da es nur zweirangig mit dem Darm zu tun hat, weil
die Beckenbodenmuskulatur ja auch Einfluss darauf hat...Schlussendlich hat der Beckenboden auch Einfluss auf die Blase..
Was mir immer hilft, egal bei welchen Schmerzen ob es jetzt im Intimbreich ist oder von der Blase, ist eine sehr warme Bettflasche.
Ich sitze meist darauf oder lege sie mir auf den Unterleib. Manchmals bis zu 4, 5 Mal am Tag. Aber es ist darauf so gut wie immer Verlass, dass
die Schmerzen etwas nachlassen und ertragbar werden...



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penelope

Anfänger

Registrierungsdatum: 13. April 2013

Beiträge: 8

6

Donnerstag, 2. Mai 2013, 16:03

majorana gel

Liebe fleur, liebe tarpa, vielen dank. Ich habe mir jetzt das majorana Gel besorgt und hoffe, dass es ein bisschen lindert. in den letzten Jahren hatte ich alle paar Wochen einen schlimmen schmerztag, das habe ich immer halbwegs hinbekommen. Die Psyche spielt bei mir immer eine große rolle. Sobald ich Panik bekomme, wird es immer sehr schlimm. Und jetzt habe ich schon wieder eine Woche sehr starke schmerzen. Dazu der duenne Stuhl, das reizt noch mehr. Habe schon mehrere blasenspiegelungen hinter mir, ist allerdings schon eine weile her. Wie geht ihr denn psychisch damit um? Ich habe immer angst, dass sich doch mal Krebs entwickelt und man es nicht bemerkt, weil man ja immer schmerzen hat. Siehe meine Erfahrung mit der Spirale, wo der gyn dauernd meinte, es seien die Hormone. Aber dauernd zum Arzt rennen, bringt es ja auch nicht
Mannose habe ich vor Jahren mal probiert, auch toviaz. Nur leukos im Urin koennen ja auch von der scheide kommen
Nitrit ist zum Glück nicht drin. Das waeren ja dann e-coli. Auch lyrica hat nichts gebracht. Wie macht ihr es denn mit der Arbeit
Ich sitze fast die ganze zeit. Und ich habe angst, ständig krankgeschrieben zu sein
Eine Diagnose vulvodynie habe ich nicht, aber die Symptome deuten ja wirklich darauf hin. Aber angst ist sicher auch ein grosser verstaerker. Seit der Geschichte mit dem knoten in der schilddruese und der Biopsie in der scheide Anfang des Jahres bin ich wieder extrem nervoes. Ach, ist schon ein graus mit dieser Krankheit, wenn man immer so im trueben fischt. viele liebe gruesse :whistling:
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Fleur

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 9. Mai 2012

Beiträge: 441

7

Donnerstag, 2. Mai 2013, 16:56

Liebe Penelope,

ich kann alle deine Ängste nur zu gut verstehen!

Bei mir wird es auch immer schlimmer, wenn ich unter Stress stehe. Sollte es sich wirklich um eine Beckenbodenverspannung liegen, ist dieser Zusammenhang natürlich nicht von der Hand zu weisen. Ähnlich, wie sich unter Stress die Nackenmuskulatur verspannt (jetzt nur mal als Beispiel), kann das mit dem Beckenboden auch passieren. Muskeln sind Muskeln.

Ich hatte einen sitzenden Beruf. 3 Jahre habe ich mich jeden Tag gequält, bis es einfach nicht mehr ging. Seitdem bin ich krank geschrieben und ich habe leider, leider dadurch auch meine Stelle verloren :(

Ich habe auch sehr viele Ängste... wie soll es weitergehen... beruflich, privat.. überhaupt mit meinem ganzen Leben. Eine Beziehung ist mir derzeit nicht möglich, weil ich keinen Sex haben kann. Wem mutet man das schon zu? Allerdings deckelt das Amitriptyllin auch die Ängste etwas ab, was grundsätzlich nicht das Schlechteste ist. Es hat Zeiten gegeben, wo ich völlig panisch durch die Weltgeschichte gelaufen bin... die ständigen Schmerzen können einen allerdings auch völlig aus der Fassung bringen.

Das Majorana-Gel ist ein guter Kauf, Penelope. Ich war zuerst entsetzt von dem Geruch und hatte Angst, es aufzuschmieren. Aber es ziept kaum und es hilft wirklich. Mir jedenfalls. Vielleicht berichtest du mal, wie du es verträgst.

Ich denke derzeit viel darüber nach, dass nun bald meine Besuch bei Herrn Dr. K. anstehen und versuche das alles wirklich so positiv wie nur eben möglich zu sehen.

LG
Fleur
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penelope

Anfänger

Registrierungsdatum: 13. April 2013

Beiträge: 8

8

Donnerstag, 2. Mai 2013, 17:36

majorana Gel

Liebe fleur, das ist ein schlimmer Teufelskreis. Der Stress und die angst verstärken den Schmerz, der Schmerz wiederum die angst. Dad messen mit compur hilft manchmal, wenn nichts angezeigt wird, manchmal wird durch das staendige kontollieren alles noch schlimmer. Wie in der Wissenschaft. macht man Experimente, bekommt man Ergebnisse. Aber was faengt man damit an? Das schlimme an der Sache ist ja vor allem, dass man seinen Empfindungen nicht mehr vertrauen kann.es tut weh und dann ist da nichts oder manchmal halt doch. Wie soll man das entscheiden? Man kann ja nicht hinein schauen. Und jeder Arzt sagt was anderes. Ich weiß auch nicht, ob das herausschneiden der druese, dort befindet sich jetzt ein Loch,doch nicht kontraproduktiv war. Andererseitsm
musste ich es ja machen lassen. mein vertrauen in die aerzteschaft hat auch schon sehr gelitten, zu meiner Hausärztin habe ich aber großes vertrauen, sie sieht mich als Mensch. Aber wunder kann sie auch nicht vollbringen bei dem durcheinander. Das ist für dich sicher auch schwer, dass du dauerkrankgeschrieben bist, auch finanziell. Das meiste wird von der Kasse ja nicht bezahlt. Ich habe mir das Gel gerade gekauft und es kühlt wirklich etwas. vielen dank für den Tipp. Ich denke, durch die Dauer Reizung der scheide weiß ständig ein Impuls an die blase gegeben. wenn ich trinke, kommt bei mir immer gleich die dreifache menge wieder heraus. Hat du irgendwelche Erfahrungen mit Ernährung. Ich bin seit Jahrzehnten Vegetarier und lebe jetzt fast vegan.. Ich denke, ein allergietest wäre sicher auch sinnvoll, oder? LG
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Tarpa_1

Anfänger

Registrierungsdatum: 12. April 2013

Beiträge: 41

9

Donnerstag, 2. Mai 2013, 19:06

Teufelskreis..

Bei mir ist es genau dasselbe. Manchmal weiss ich schon gar nicht mehr was zu erst da war, die Angst oder
der Schmerz. Ich versuche mich meist so viel wie möglich abzulenken, das funktioniert zwar immer wieder mal,
aber manchmal ist es dann doch wieder zuviel und die Schmerzen kehren zurück. Genauso ist es mit dem sich informieren,
noch vor kurzem war ich täglich im Internet und habe Stunden lang Berichte etc,... gelesen, aber je mehr Horrorstorys ich gelesen habe
desto schlimmer ging es mir. Deshalb ist der Gang zum PC auch weniger geworden.
Ebenso das Problem mit der Blase, durch die Blasenspiegelung hatte ich zwar den Beweis, dass sie Blasenwand wirklich gerötet, bzw. gereizt ist, aber
trotzdem bei jedem Stich oder Brennen hatte ich Panik. Irgendwann nahm ich mir vor, dass wenn ich wieder Panik bekomme, einfach mal 2-3 Stunden abwarte, mich versuche abzulenken, viel trinke und Wärme hinzufüge, meist bringt das etwas.
Ich "arbeite" momentan nicht. Mein Partner geht arbeiten und ich kümmere mich vollzeit um unsere 2 jährige Tochter. Der Vorteil ist, dass
wenn die Schmerzen mal schlimmer werden, ich mir doch die Zeit nehmen kann mich mal 5, 10 Minuten hinzu legen.
Ich merke aber schon, wie das ganze meinen Alltag negativ beeinflusst, ich kann nicht einfach mal spontan mir der Kleinen auf den Spielplatz o.ä..
Wenn wir irgendwo hinfahren muss ich jedes Mal 1-2 Stunden vorher die Bettflasche auflegen. Und doch besteht jedes Mal die Gefahr, dass die Schmerzen überhand nehmen und wir wieder verfrüht aufbrechen müssen. Gerade auch die Fibromyalgi beeinträchtigt das Ganze noch mehr. Es ist sehr anstrengend mit den Schmerzen in den Armen, Beinen und dem Rücken die kleine zu tragen od den Kinderwagen zu stossen, etc,.. :pinch:
Ich habe Glück, dass mein Partner mich und meine Schmerzen ernst nimmt. Er bedrängt mich nie, meist ist es nicht möglich mehr als 1 Mal pro Monat intim zu werden, aber auch das respektiert er.
Bezüglich Ernährung: Ich bin seit meiner Kindheit vegetarierin und habe auch mehrmals versucht auf vegan umzustellen. Als ich bei der Naturheilärztin war, habe
ich einen Allergietest, eine Haarmineral und eine Darmrobe machen lassen.
Es sind dann einige Allergien auf Lebensmittel nachgewiesen worden und bei der Haarmineralanalyse sah man deutlich, dass ich zuviel Zirkonium im Körper habe (kann von Zahnfüllungen etc,..kommen) Ich habe gleichzeitig mit der Kolon-Hydro Therapie versucht die Ernährung umzustellen, aber eine Wirkung habe ich nicht gespürt. Ich kann mir zwar schon vorstellen, dass Histamreiche Nahrung kontraproduktiv ist, aber ich glaube nicht dass die Nahrung einen erheblichen Einfluss auf die Vulvodynie hat. Ich habe mich 18 Jahre lang so ernährt, wie ich es jetzt auch mache aber davor hatte ich nie Probleme mit der Blase oder dem Intimbereich.
Andererseits, wenn man sieht, was alles für Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln enthalten sind. Viele davon Gesundheitsschädich, Allergieauslösend und sogar Krebserregend, muss man sich schon fragen in welchem Ausmass die Krankheiten beeinflusst bzw. ausgelöst werden.... :?:

Ich konnte meinen Termin für nächste Woche sogar vorverschieben, ich kann bereits am nächsten Montag zu der Therapeutin. Meine (gesamte) Hoffnung liegt nun in dieser Therapie, aber ich weiss ich darf nicht auf Wunder hoffen, aber nur schon eine ganz kleine Besserung der Schmerzen würden mich glücklich machen..!!
Andererseits ist die Theorie mit dem Beckenboden für mich die erste, die mich auch wirklich überzeugt hat und alle Beschwerden, die ich habe, miteinbezieht und nicht als einzenlne unabhänige Symtome deklariert. :)

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Twin-Tower

Anfänger

Registrierungsdatum: 2. Januar 2013

Beiträge: 93

10

Donnerstag, 2. Mai 2013, 19:11

Liebe Fleur,

ich bin gedanklich bei Dir ;)
und ich bin sowas von feste, feste überzeugt, dass Dir Dr. Kammermayer helfen kann. Sei positiv gestimmt, das wird schon alles werden. :)

Meine Tochter sagte nach der enormen Verbesserung durch die Neuralspritze zu mir:
"Ich habe soooo sehr gehofft und mir so sehr gewünscht (während den monatelangen intensiven Schmerzen), dass irgendwo da draußen irgendjemand ist, der das (Leiden) kennt und mir helfen kann und jetzt habe ich ihn gefunden"

Hey, .... es ist schon mal wichtig an jemanden zu geraten, der dieses "Problem" aus der Praxis bzw. Erfahrung von Patienten kennt. !!!
Du hast nichts zu verlieren (okey, außer natürlich finanzielle Mittel), die Behandlung kann nicht schaden (im Vergleich z.B. zu einer OP).

Also Kopf hoch liebe Fleur !!!!!!
"Das wird alles wieder gut" sagt mir mein Bauch und mein Kopf. (... und mein Bauch liegt gaaaaanz selten daneben ;) )

Ich denke an Dich und dieses "Problem" muss bei Dir und den anderen gelöst werden.

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penelope

Anfänger

Registrierungsdatum: 13. April 2013

Beiträge: 8

11

Donnerstag, 2. Mai 2013, 20:19

Drueck dir die daumen

ja, das kann ich alles nur zu gut nachvollziehen. Ich hatte früher ja immer wieder Zeiten, in denen es mir gut ging. Einmal sogar ein Jahr, dann Wochen, dann tage. und zwischendurch dann immer die angst. Inzwischen hatte ich mich damit abgefunden und immer nach dem gv geduscht und viel vertrunken. So habe ich jedenfalls seit Jahren keine be, mehr bekommen,
Bei der ich Antibiotika hätte nehmen muessen. War schon ein Fortschritt. Aber jetzt halt vor vier Wochen wieder länger andauernde schmerzen und krankschreibung. Und jetzt schon wieder. Ich möchte nicht schon wieder einen Ärzte Marathon anfangen. Geht ihr eigentlich zur vorsorge zum Urologen? Ich hatte es zwar schon gelesen, aber wo genau ist dr. k? München? Und kann man dorthin überwiesen werden oder muss man das privat bezahlen? Liebe tarpa, es ist schön, dass du so einen verständnisvollen Partner hast.es belastet die Beziehung dich sehr. Ich habe immer ein schlechtes gewissen. Wir hören bestimmt von deinem Termin. Ich werde jetzt dieWärmflasche holen! Danke euch allen drei für eure liebe Unterstützung
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Twin-Tower

Anfänger

Registrierungsdatum: 2. Januar 2013

Beiträge: 93

12

Donnerstag, 2. Mai 2013, 23:23

Hallo Penelope,

hier ist ein Link zu Dr. Kammermayer: http://vestibulitis.forumprofi.de/dokume…link.t-237.html

Meine Tochter ist allerdings bei einem Frauenarzt, der die Neuraltherapie (Procain) macht und ich gehe davon aus, dass es bezüglich der Beckenbodenverspannungen noch mehr Ärzte gibt, die sich damit auskennen.
Jedenfalls brachte die Neuraltherapie im Januar 2013 die Lösung für meine Tochter.
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Fleur

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 9. Mai 2012

Beiträge: 441

13

Freitag, 3. Mai 2013, 15:21

Liebe TT,

erstmal.... FESTEDRÜCK!!!! Du machst mir Mut und ich hoffe auch wirklich SEHR, dass die Behandlung bei Dr. K. etwas bringt!

Und auch an alle, die mir die Daumen drücken ein ganz herzliches DANKE SCHÖN!

Grundsätzlich möchte ich allen Geplagten nochmals das Amitriptillyn ans Herz legen. Es hat mir doch die Lebensqualität etwas verbessert. Und natürlich liegt man immer auf der Lauer nach den Schmerzen. Sie haben sich einfach extrem eingeprägt, man spricht ja nicht umsonst von einem Schmerzgedächtnis.

Ich bin dabei, mein Leben generell auch mal etwas aufzuräumen. Habe mich von Menschen getrennt, die mir nicht gut tun und versuche, mehr zu einem gesunden Egoismus zu kommen. Nicht einfach... aber ich arbeit dran!

Es kann nicht sein, dass das Leben nur aus Schmerzen und Leiden besteht. Ich verwehre mich dagegen!

Das Majorana-Gel hilft mir übrigens ganz gut, wenn ich mal wieder Probleme mit Pieksen und Juckreiz habe. Ich weiß nicht, ob das konkret etwas mit der VVS zu tun hat, aber es taucht immer mal wieder auf. Mir ist auch aufgefallen, dass ich immer wieder verstärkte Probleme habe, wenn ich eine bestimmte Jeans anzog. Die habe ich jetzt aussortiert :D Ich esse auch keine Schokolade mehr, weil ich gemerkt habe, dass sie die Schmerzen auch wieder verstärkt. Vielleicht nur Einbildung, ich weiß es nicht. Ansonsten esse ich wieder weitestgehend normal, aber ich versuche, soviel wie möglich frische Waren zu essen. Keine Konserven oder Fertiggerichte, die mit Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern vollgeknallt sind.

Ich werde auf jedenfalls berichten, wie die Behandlung bei Dr. K. so war.

Ganz liebe Grüße an alle,

Fleur
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penelope

Anfänger

Registrierungsdatum: 13. April 2013

Beiträge: 8

14

Freitag, 3. Mai 2013, 16:11

denke an dich

Vielen dank nochmal für den Link zu Dr k und den Tipp, dass das auch ein FrAuenarzt hier evtl machen kann. Ich liege heute mal wider mit der Wärmflasche krank im Bett, nachdem ich jetzt ueber eine Woche mit den schmerzen gekämpft habe. Heute morgen ging nichts mehr. das mit der Jeans kann ich bestätigen, so fing es letzte Woche an. Im Winter ist es halt schwierig, sie halten dich sehr wäs warm. Das notakehl habe ich hier liegen, trau mich aber nicht so recht, weil es bei Schimmel Allergie nicht genommen werden soll. Ich reagiere bei Schimmel etwas. überhaupt die Ängstlichkeit. Irgendwann traut man auch nichts mehr, weil man immer Ansatz hat, es wird schlimmer. Jetzt bin ich auch wieder deprimiert, weil ich mich von der Krankheit ins Bett ZWingen ließ. ich DIHK mich dann immer so schwächlich. Dir, liebe fleur, alles, alles gute
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Tarpa_1

Anfänger

Registrierungsdatum: 12. April 2013

Beiträge: 41

15

Freitag, 3. Mai 2013, 20:26

Ich trage auch keine eng geschnittenen Jeans mehr, wie es der Zufall will, reagiere ich bei einer bestimmten ebenfalls mit Schmerzen.
Da die Schmerzen in letzter Zeit wieder sehr stark geworden sind laufe ich fast täglich in lockeren Leggins herum..
Ich finde es sehr schade, dass sich bei mir durch die Neuraltherapie keine länger anhaltende Besserung eingestellt hat. Mein Arzt hat, die Einstichstelle geändert,
die Dosis erhöht und zuletzt mit einer Lasertherapie versucht zu unterstützen. Aber ich denke jeder Mensch reagiert sehr individuell und deshalb ist es uns leider nicht vergönnt DEN einen Lösungsweg
parat zu haben und man muss die Geduld und Nerven haben bei jedem neuen Versuch wieder bei Null anzufangen..

Liebe Fleur, ich drück dir ebenfalls die Daumen und hoffe, dass wir mit diesem Lösungsansatz nun endlich richtig liegen!
Nur schon die Tatsache, dass bei dir das Amitryptilin die Schmerzen etwas mindert, macht mir Hoffnung. Leider ist keiner der Ärzte
bereit mir das ebenfalls zu verschreiben, aber vl. ist es bald auch gar nicht mehr nötig?....
Apropos Schmerzgedächtnis: Denkst du, es könnte hilfreich sein, nebst der Behandlung des Beckenbodens auch eine
Unterstützung zur "Löschung" des Schmerzgedächtnises anzugehen? Ich habe schon ein paar Mal an Hypnose gedacht. Viele
haben ja schon berichtet, dass die Schmerzen durch die Hypnose nicht "geheilt"" werden konnten, aber ich könnte mir vorstellen, dass
die Hypnose doch eine Wirkung auf das Schmerzgedächtnis haben kann..

Ich wünsche euch jedenfalls ein schönes, so weit wie möglich auch ein schmerzfreies Wochenende!


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